Polygonale Hand mit leuchtender Glühbirne als Symbol für Wissen, Erkenntnis und die Akademie für salutogene Beziehungsgestaltung.

Über die asbg

FAQ

Über die Akademie - Fragen & Antworten

Die Idee zur Akademie für salutogene Beziehungsgestaltung entstand aus einer einfachen Beobachtung: Es gibt unzählige Weiterbildungen, Seminare, Trainings und Akademien, die Menschen vermitteln möchten, was sie lernen sollten. Meist existiert dafür ein festgelegtes Curriculum, das vorgibt, welche Themen wichtig sind und in welcher Reihenfolge sie bearbeitet werden sollen.

Wir glauben jedoch, dass die wirklich bedeutsamen Fragen eines Menschen oft nicht von außen kommen, sondern bereits in ihm vorhanden sind.

Jeder Mensch beschäftigt sich mit anderen Themen. Der eine sucht Antworten auf Konflikte in seiner Partnerschaft. Die nächste Person möchte verstehen, warum sie immer wieder unter Druck gerät oder sich selbst im Weg steht. Wieder andere fragen sich, weshalb Gesellschaften sich zunehmend polarisieren oder warum Zusammenarbeit manchmal so schwerfällt.

Deshalb verstehen wir die ASBG nicht als klassische Akademie, die vorgibt, was richtig oder wichtig ist. Vielmehr möchten wir einen Ort schaffen, an dem Menschen ihren eigenen „Schatz“ entdecken können - Fragen, Zusammenhänge und Erkenntnisse, die für ihr eigenes Leben bedeutsam sind.

Gleichzeitig beobachten wir eine Entwicklung, die uns nachdenklich macht: Psychische Belastungen, Erschöpfung, Burnout, Depressionen, Ängste und Konflikte nehmen in vielen Bereichen der Gesellschaft zu. Obwohl heute mehr Wissen verfügbar ist als jemals zuvor, erreichen viele hilfreiche Erkenntnisse die Menschen nicht oder nur gegen Bezahlung.

Deshalb haben wir uns entschieden, die Inhalte der ASBG frei zugänglich zu machen. Wir möchten wissenschaftliche, psychologische und praktische Erkenntnisse so aufbereiten, dass möglichst viele Menschen davon profitieren können, unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Bildungsweg.

Wir glauben, dass Wissen über menschliche Beziehungen, psychische Gesundheit und gelingendes Zusammenleben kein Privileg weniger Menschen sein sollte. Je mehr Menschen Zugang zu solchen Erkenntnissen erhalten, desto größer wird die Möglichkeit, Verantwortung für sich selbst, für andere und für die Gesellschaft zu übernehmen.

Die ASBG versteht sich deshalb als Einladung zur gemeinsamen Schatzsuche: nach Wissen, nach Orientierung und nach neuen Möglichkeiten, Beziehungen gesund zu gestalten.

Wir Menschen verstehen uns oft als eigenständige Individuen. Tatsächlich entstehen wir jedoch von Beginn an in Beziehung. Niemand lernt Sprache allein. Niemand entwickelt sein Selbstbild allein. Niemand findet heraus, was ihm wichtig ist, ohne sich an anderen Menschen zu orientieren, sich mit ihnen zu vergleichen oder sich von ihnen abzugrenzen.

Wir erkennen uns selbst häufig erst im Kontakt mit anderen.

Vielleicht kennst du das aus deinem eigenen Leben: Manche Menschen bringen Seiten in uns hervor, die wir vorher kaum wahrgenommen haben. Andere fordern uns heraus, zeigen uns unsere Grenzen oder machen uns auf Muster aufmerksam, die uns selbst gar nicht bewusst waren. Oft erfahren wir erst durch Beziehungen, was uns wichtig ist, was wir brauchen, wovor wir Angst haben oder wofür wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb betrachten wir Beziehungen nicht nur als einen Teil des Lebens, sondern als einen zentralen Entwicklungsraum des Menschseins.

Manche Menschen suchen nach sich selbst, indem sie Abstand gewinnen, reisen oder sich für eine Zeit zurückziehen. Solche Erfahrungen können wertvoll sein. Wirklich sichtbar werden wir jedoch häufig erst dann, wenn wir wieder in Kontakt mit anderen treten. Erst im Austausch, im Dialog, in Konflikten, in Freundschaften, Partnerschaften oder Gemeinschaften entsteht die Möglichkeit, die eigenen Sichtweisen zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Gleichzeitig zeigt sich die Bedeutung von Beziehungen auch dort, wo sie fehlen. Menschen, die dauerhaft ausgegrenzt werden, keine Zugehörigkeit erleben oder über längere Zeit keine vertrauensvollen Beziehungen haben, verlieren oft nicht nur Lebensfreude, sondern auch Kraft, Orientierung und Gesundheit. Viele psychische Belastungen, aber auch zahlreiche körperliche und psychosomatische Beschwerden stehen in engem Zusammenhang mit der Qualität unserer Beziehungen.

Die Psychologie, die Neurobiologie und die Gesundheitsforschung weisen seit vielen Jahren auf diesen Zusammenhang hin. Menschen sind soziale Wesen. Wir benötigen Verbindung, Resonanz und Zugehörigkeit nicht als angenehmen Zusatz zum Leben, sondern als wichtige Voraussetzung für Entwicklung, Lernen und Gesundheit.

Uns treibt die Beobachtung an, dass viele Menschen heute mit Herausforderungen kämpfen, die sie oft als persönliches Versagen erleben, obwohl sie häufig Ausdruck größerer Zusammenhänge sind.

Menschen fühlen sich erschöpft, stehen unter Druck, verlieren Vertrauen in andere oder geraten immer wieder in dieselben Konflikte. In Familien, Partnerschaften, Unternehmen und gesellschaftlichen Debatten begegnen uns ähnliche Muster: Missverständnisse, Schuldzuweisungen, Ausgrenzung, Sprachlosigkeit oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden.

Gleichzeitig erleben wir eine Zeit, in der immer mehr Wissen verfügbar ist und dennoch viele Menschen Schwierigkeiten haben, Orientierung zu finden. Informationen allein scheinen nicht auszureichen. Entscheidend ist oft die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und das eigene Erleben in einen größeren Kontext einordnen zu können.

Wir glauben, dass viele der Fragen, die Menschen beschäftigen, keine isolierten Probleme einzelner Personen sind. Sie entstehen in Beziehungen, werden in Beziehungen aufrechterhalten und können häufig auch nur in Beziehungen verstanden und verändert werden.

Deshalb möchten wir dazu beitragen, psychologische, neurobiologische und systemische Zusammenhänge verständlich zu machen. Uns treibt die Hoffnung an, dass mehr Verständnis zu mehr Dialog führt. Dass mehr Dialog zu besseren Beziehungen führt. Und dass bessere Beziehungen nicht nur einzelnen Menschen helfen, sondern langfristig auch Familien, Unternehmen und Gesellschaften stärken können.

Wir stellen Menschen Wissen, Perspektiven und Reflexionsmöglichkeiten zur Verfügung, die ihnen helfen können, ihre eigenen Beziehungen besser zu verstehen und bewusster zu gestalten

Auf dieser Website findest du unterschiedliche Themen, Modelle und Denkansätze rund um menschliche Beziehungen, psychische Gesundheit und gesellschaftliches Zusammenleben. Die Inhalte sollen keine fertigen Antworten liefern. Sie sollen vielmehr dazu anregen, eigene Fragen zu stellen und neue Zusammenhänge zu entdecken.

Gleichzeitig möchten wir Menschen miteinander in den Austausch bringen. Deshalb entsteht rund um die ASBG eine Gemeinschaft von Menschen, die ähnliche Fragen beschäftigen. In unserer Community können Erfahrungen geteilt, Sichtweisen diskutiert und voneinander gelernt werden.

Kurz gesagt: Wir möchten Menschen dabei unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden indem wir ihnen Wissen, Orientierung und Austauschmöglichkeiten anbieten.

Der Begriff „Salutogenese“ wurde vom Medizinsoziologen Aaron Antonovsky geprägt. Wörtlich übersetzt beschreibt er die Entstehung von Gesundheit.

Während sich viele Ansätze vor allem mit der Frage beschäftigen, warum Menschen krank werden, richtet die Salutogenese den Blick auf die umgekehrte Frage: Was hält Menschen gesund? Was hilft ihnen dabei, auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig, widerstandsfähig und zuversichtlich zu bleiben? Diese Perspektive ist für die ASBG von besonderer Bedeutung.

Natürlich beschäftigen wir uns auch mit Konflikten, Krisen, psychischen Belastungen oder schwierigen Beziehungserfahrungen. Unser Fokus liegt jedoch nicht darauf, Defizite zu suchen oder Menschen auf ihre Probleme zu reduzieren. Uns interessiert vielmehr, welche Bedingungen dazu beitragen, dass Menschen sich entwickeln, Verantwortung übernehmen und gesund bleiben können.

Aus unserer Sicht spielen Beziehungen dabei eine zentrale Rolle. Menschen erleben Sicherheit, Zugehörigkeit, Vertrauen, Anerkennung oder Verbundenheit nicht allein, sondern in Beziehung zu sich selbst und zu anderen Menschen.

Deshalb richtet sich unser Blick weniger auf das Krankmachende und stärker auf das Gesundheitsfördernde. Wir fragen nicht nur, was Menschen belastet, sondern auch, was sie stärkt. Nicht nur, was Beziehungen zerstört, sondern auch, was Beziehungen gelingen lässt.

Genau diese Perspektive beschreibt für uns den Kern der Salutogenese.

Exekutive Metakompetenzen beschreiben die Fähigkeit eines Menschen, das eigene Denken, Fühlen und Handeln bewusst wahrzunehmen, zu reflektieren und zu steuern.

Sie werden vor allem mit Funktionen des präfrontalen Kortex in Verbindung gebracht – also jenem Bereich unseres Gehirns, der für Planung, Selbstkontrolle, Perspektivübernahme, Impulsregulation und bewusste Entscheidungen von großer Bedeutung ist. Im Alltag zeigen sich diese Fähigkeiten beispielsweise dann, wenn wir trotz Stress einen klaren Kopf bewahren, zwischen mehreren Handlungsmöglichkeiten wählen können oder einen Konflikt nicht impulsiv, sondern bewusst gestalten.

Sind diese Fähigkeiten blockiert oder stehen sie uns in belastenden Situationen nicht ausreichend zur Verfügung, verengt sich unser Handlungsspielraum. Menschen reagieren dann häufig automatisch auf ihre Umgebung, wiederholen bekannte Muster oder fühlen sich ihren Emotionen ausgeliefert. Statt bewusst zu handeln, wird vor allem reagiert.

Aus Sicht der ASBG spielen exekutive Metakompetenzen eine wichtige Rolle, weil sie eng mit der Gestaltung von Beziehungen verbunden sind. Sie unterstützen uns dabei, eigene Bewertungen zu hinterfragen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und auch unter Belastung handlungsfähig zu bleiben.

Viele der Themen auf dieser Website beschäftigen sich deshalb direkt oder indirekt mit der Frage, wie Menschen ihren Handlungsspielraum erweitern und ihre Selbststeuerung stärken können.

Wenn dich die Ausprägungen deiner individuellen exekutiven Metakompetenzen interressieren, findest du dafür ein Testverfahren bei DEECIO.

Weil individuelle Krisen selten nur individuell sind. Die Art, wie wir miteinander sprechen, was wir für richtig oder falsch halten, welche Werte uns wichtig erscheinen oder welche Zukunft wir für möglich halten, wird immer auch von den gesellschaftlichen Bedingungen beeinflusst, in denen wir leben.

Deshalb sind persönliche Krisen häufig mehr als nur persönliche Krisen. Überforderung, Einsamkeit, Erschöpfung, Konflikte oder Zukunftsängste entstehen nicht ausschließlich im Einzelnen. Sie werden oft durch Entwicklungen verstärkt, die weit über die einzelne Person hinausgehen.

Gleichzeitig wirken individuelle Entscheidungen und Beziehungen zurück auf die Gesellschaft. Jede Familie, jede Freundschaft, jedes Unternehmen und jede Gemeinschaft gestaltet mit, wie Menschen miteinander umgehen und welche Kultur dadurch entsteht.

Aus Sicht der ASBG lassen sich persönliche und gesellschaftliche Fragen deshalb nicht vollständig voneinander trennen. Wer verstehen möchte, warum Menschen fühlen, denken und handeln, wie sie es tun, sollte sowohl den Einzelnen als auch die Beziehungen und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen betrachten, in denen diese stattfinden.

Das Ziel der ASBG ist es, dazu beizutragen, dass mehr Menschen die Zusammenhänge zwischen Gesundheit, Beziehungsgestaltung und gesellschaftlichem Miteinander verstehen. Wir wünschen uns eine Kultur, in der Menschen ihre Schwierigkeiten nicht ausschließlich als persönliches Versagen betrachten, sondern lernen, die dahinterliegenden Zusammenhänge zu erkennen. Eine Kultur, in der unterschiedliche Perspektiven nicht automatisch zu Ausgrenzung führen. Und eine Kultur, in der Menschen Verantwortung für sich selbst übernehmen können, ohne dabei die Bedeutung ihrer Beziehungen zu anderen aus dem Blick zu verlieren.

Dazu möchten wir Wissen zugänglich machen, Orientierung bieten und Räume schaffen, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen können. Wir glauben, dass Gesundheit nicht allein durch die Behandlung von Krankheiten entsteht. Sie entsteht auch dort, wo Menschen sich selbst und andere besser verstehen, wo sie ihren Handlungsspielraum erweitern und wo Beziehungen entstehen, die von Respekt, Verantwortung und gegenseitigem Interesse geprägt sind.

Das Ziel der ASBG ist eine Gesellschaft, in der mehr Menschen verstehen, wie Gesundheit in Beziehungen entsteht – und die Möglichkeit erhalten, diese Beziehungen bewusst zu gestalten.

Die Wahrheit ist, dass es Momente in der Geschichte gibt, Momente wie den, den wir gerade erleben, in denen alles, was den Menschen vor der Verzweiflung bewahrt, alles, was ihm erlaubt zu glauben und weiterzuleben, einen Zufluchtsort, einen Schutzraum braucht. Manchmal ist dieser Zufluchtsort nur ein Lied, ein Gedicht, ein Musikstück, ein Buch oder... eine Website.

- Romain Gary

Gedicht

Aufsteigt der Strahl und fallend gießt,
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.

- Conrad Ferdinand Meyer

Abstrakte Polygon-Grafik eines römischen Brunnens als Symbol für Geben, Empfangen, Resonanz und gelingende Beziehungsgestaltung.
Disclaimer

Zur politischen und ideologischen Einordnung der ASBG

In einer gesellschaftlich stark polarisierten Landschaft, in der komplexe Inhalte schnell politisch eingeordnet werden, möchten wir unsere Haltung transparent machen, um etwaige Missverständnisse zu minimieren.

Die Akademie für salutogene Beziehungsgestaltung (ASBG) versteht sich nicht als politische Bewegung, sondern als psychologisch-systemische Reflexionsplattform. Unsere Arbeit verfolgt keine politischen Ziele, unterstützt keine Partei und vertritt keine weltanschauliche Agenda.

Die ASBG versteht sich als psychologisch-systemische Forschungs-, Bildungs- und Reflexionsplattform. Wir beschreiben, wie Menschen, Beziehungen und soziale Systeme unter Spannungsbedingungen funktionieren, nicht, wie sie politisch organisiert sein sollten.

Die dargestellten Modelle und Konzepte dienen der Beschreibung psychologischer Dynamiken, nicht der moralischen Bewertung oder normativen Anleitung. Wenn gesellschaftliche oder politische Phänomene thematisiert werden, geschieht dies ausschließlich aus psychologischer Perspektive: als Ausdruck von Ambivalenzen, Spannungsfeldern und Grundbedürfnisregulation.

Verstehen bedeutet nicht Rechtfertigen.
Die Erklärung menschlichen Erlebens impliziert keine Zustimmung zu Gewalt, Diskriminierung, Extremismus oder menschenverachtenden Ideologien.

Ein zentrales Anliegen der ASBG ist es, Ambivalenz sichtbar und aushaltbar zu machen, ohne vorschnelle Moralisierung oder Lagerdenken. Kritische Auseinandersetzung ist ausdrücklich erwünscht. Irritation verstehen wir nicht als Störung, sondern als möglichen Ausgangspunkt für Reflexion und Dialog.

Disclaimer

Hinweis zur Wortwahl und Ansprache

Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir auf dieser Website das generische Maskulinum. Es schließt ausdrücklich alle Geschlechter ein und ist nicht als Wertung oder Ausschluss gemeint.

Zudem haben wir uns für eine durchgehende Ansprache mit „Du“ entschieden. Sie dient der Nähe, Direktheit und besseren Verständlichkeit der Inhalte und ist nicht als Vereinnahmung zu verstehen.

Vielen Dank für ihr Verständnis.

Disclaimer

Zum Einsatz generativer KI

Hier finden Sie eine vertiefende Ausarbeitung zum Thema „Salutogene Beziehungsgestaltung mit KI“.

Die Akademie für salutogene Beziehungsgestaltung (ASBG) nutzt künstliche Intelligenz als unterstützendes Werkzeug in der Reflexion und beim Ausarbeiten von Texten, Modellen und Konzepten. Diese Nutzung erfolgt bewusst und reflektiert und nicht automatisiert, ersetzend oder delegierend. KI wird bei der ASBG nicht als Wissensinstanz, Wahrheitsquelle oder Ersatz für menschliches Denken verstanden.

Sie dient vielmehr als Sparringspartner im Denkprozess:
- zur Spiegelung von Argumentationslinien
- zur Sichtbarmachung blinder Flecken
- zur Kontrastierung von eigenen Perspektiven
- und zur Prüfung von Stimmigkeit

Die inhaltliche Verantwortung, Auseinandersetzung, Einordnung und dem letzlichen Schreiben der Texte liegt ausschließlich bei den beteiligten Menschen. Sie können sich die Arbeit der ASBG mithilfe generativer KI als einen sokratischen Dialog vorstellen. KI ist somit für uns ein Mittel, um unseren Denkraum zu erweitern und zu überprüfen.

Disclaimer

Heuristik statt universeller Ontologie

Die auf dieser Website dargestellten Modelle, Konzepte und Begriffe verstehen sich nicht als universelles Erklärungsmodell, nicht als allumfassende Theorie des Menschen und nicht als letztgültige Erklärung psychischer, sozialer oder gesellschaftlicher Phänomene. Die ASBG und seine zugrundeliegenden Theorien sind heuristisch gedacht. Das bedeutet: Unsere Modelle sind Denk- und Wahrnehmungswerkzeuge, keine Wahrheitsbehauptungen. Sie dienen dazu, komplexe Zusammenhänge leichter sichtbar, besprechbar und reflektierbar zu machen. Demnach kann man den Zweck als komplexitätsreduzierend beschreiben. Die Modelle dienen nicht dazu, Wirklichkeit abschließend zu erklären oder festzuschreiben.

Die ASBG erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Allgemeingültigkeit oder Ausschließlichkeit. Wir distanzieren uns ausdrücklich von dem Anspruch, mit einem einzelnen theoretischen Rahmen „alles erklären“ zu können. Psychisches Erleben, Beziehungsgeschehen und gesellschaftliche Dynamiken sind kontextabhängig, geschichtlich gewachsen und situationssensibel. Sie entziehen sich einfachen Kausalitäten und linearen Erklärungen. Unsere Beschreibungen bleiben damit prinzipiell vorläufig, offen für Korrektur, Erweiterung und Widerspruch.

Wir laden dazu ein:
- Modelle auszuprobieren,
- ihre Passung für das eigene Erleben zu prüfen,
- sie kritisch zu hinterfragen,
- und sie gegebenenfalls wieder zu verwerfen.

Ein Modell, das irritiert, erweitert oder neue Perspektiven eröffnet, hat seinen Zweck allein dadurch bereits vollständig erfüllt.

Weisheit wird einem nicht geschenkt; man muss sie selbst entdecken auf einer Reise, die niemand für uns antreten oder uns ersparen kann.

- Marcel Proust

Video

Energetisierung und Veränderung